Besonders für Menschen mit:
Verschleißleiden an Wirbelsäule und Gelenken
fortgeschrittenen lebensverkürzenden Erkrankungen
seelisch bedingten Körperbeschwerden

Hausarztspezialistin für Sportmedizin, Palliativmedizin, Altersleiden und Psychosomatik

Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorgeuntersuchungen, sogenannte Check ups, sind regelmäßiger Teil meiner Präventivleistungen.

Was hat sich zum 1.4.2019 geändert?

  • Erstmaliger Anspruch für Patienten von 18 – 34 Jahren, dies ist einmal möglich!
  • Patienten über 35 Jahren können nur noch alle 3 Jahre einen Check up durchführen, bisher war es alle 2 Jahre möglich.

Inhalt des Check ups:

  • Anamneseerhebung zu Vorerkrankungen, Familienerkrankungen und Stressoren in Beruf und Familie
  • Körperliche Untersuchung
  • Laboruntersuchung (Fettwerte, Blutzucker) nur bei vorhandenem Risikoprofil
  • Impfstatuskontrolle
  • Beratung zu: gesundheitsgefährdendem Verhalten; Krebsfrüherkennungsuntersuchungen; Nachimpfungen; Präventionsempfehlungen

Diese Inhalte sind für alle Patienten gleich, aber bei den über 35jährigen werden Labor– und Urinuntersuchug immer durchgeführt!

Impfschutz für Menschen mit unterdrückter Immunabwehr

Wen betrifft es?

  • Menschen mit angeborenen Immundefekten / Antikörpermangelerkrankungen
  • Erkrankte, die eine Behandlung erhalten, die die Immunabwehr unterdrückt, wie: Organtransplantierte, Rheumatiker, Krebserkrankte, HIV–Erkrankte, Nierenausscheidungserkrankte / Dialysepatienten, Menschen, die keine Milz mehr besitzen, Cochleaimplantierte oder Menschen mit fremdkörper-assozierten Risiken, schwere COPD- und Asthmaerkrankte, schwere neurologische Erkrankungen wie beispielsweise MS, ALS

Um welche Impfungen geht es?

Gegen Meningokokken der Gruppen ACWY und B einmalig sowie sequenziell gegen Pneumokokken lt. STIKO zuerst 13-valenten Konjugatimfstoff (Prevenar 13), nach 6-12 Monaten gefolgt vom 23-valenten Polysaccharidimpfstoff (Peumovax 23), Haemophilus influenzae Typ b - Impfung (einmalig und nur nach Milzverlust), sowie jährliche Grippeimpfung.

Es handelt sich um Vorsorgeimpfungen, die Kosten trägt Ihre Krankenkasse.

Wichtig: Diese Impfungen enthalten Totimpfstoffe, die unter laufender immununterdrückender Behandlung angewendet werden können, ohne dass ein Erkrankungsschub oder ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen anzunehmen ist. Der enge Austausch zwischen Haus- und Facharzt bestimmt Ihren besten Impfzeitpunkt.

(Quelle: Zeitschrift „Arzt und Wirtschaft“ 1/2020, S. 91)