Besonders für Menschen mit:
Verschleißleiden an Wirbelsäule und Gelenken
fortgeschrittenen lebensverkürzenden Erkrankungen
seelisch bedingten Körperbeschwerden

Hausarztspezialistin für Sportmedizin, Palliativmedizin, Altersleiden und Psychosomatik

Beugen Sie jedes Jahr mit einer Grippeimpfung vor!

Die STIKO hat aktuell (Epid Bull 2021) ihre Grippeimpfempfehlungen auf Grund einer signifikanten Überlegenheit der Impfeffektivität zugunsten eines quadrivalenten Hochdosis–Grippeimpfstoffs (EFLUELDA) für Senioren ab 60 Jahren aktualisiert. Für die übrigen Altersgruppen wird weiterhin der Vierfachgrippeimpfstoff verwendet.

Hinweis: Ggf. kann auch eine Parallelimpfung gegen Lungenentzündung und/oder gegen Gürtelrose sinnvoll sein. Sprechen Sie mich darauf an!

Wer profitiert von der Grippeimpfung?

  • alle Menschen ab 60 Jahre und die zu häufigen Infektionen der oberen Luftwege neigen
  • alle Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, besonders Menschen mit COPD, Asthma bronchiale, koronarer Herzerkrankung (KHK), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, neurologischen Erkrankungen (M. Parkinson, ALS, MS), psychiatrischen Erkrankungen (Depression, Psychose, Manie etc.)
  • alle Menschen, die keine Milz mehr besitzen
  • alle Menschen, die im Gesundheitswesen und anderen sozialen Einrichtungen arbeiten und häufigen Kontakt zu andern Menschen haben, da die Infektion durch Einatmung erfolgt
  • Fernreisende, da Influenza die häufigste Infektionskrankheit auf Fernreisen ist (auf Kreuzfahrtschiffen, Bus-, Bahn- oder Flugreisen) und Pilgerreisende
  • Besucher von Großveranstaltungen
  • Menschen mit unterdrückter Immunabwehr, sowohl bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen (Rheuma, MS, ALS etc.), HIV, nach allogener Stammzelltransplantation, bösartigen Erkrankungen (Krebserkrankungen) als auch bei Patienten mit medikamentöser Immunabwehrunterdückung (Suppression). Untersuchungsergebnisse dieser Risikogruppen zeigen, dass es keine Sicherheitsbedenken gegen eine Impfung wegen einer möglichen Aktivierung krankmachender Immunprozesse gibt.

(Quelle: Ärztliches Journal "Reise und Medizin" 8/2016)

Greifen Sie nicht vorschnell zu Antibiotika, denn

  • die meisten Infektionen der oberen Luftwege und die echte Grippe werden durch Viren verursacht. Da helfen keine Antibiotika. Bei der Erkältung pfropfen sich aber oft Bakterien auf, da helfen dann Antibiotika, verringern die Keimzahl, senken die Entzündungszeichen und damit das Fieber.
  • wer Antibiotika einnimmt, ist anfangs genauso ansteckend wie ohne, aber sie verkürzen die Ansteckungszeit.
  • auch wenn Antibiotika anfangs das Immunsystem entlasten, vernichten sie immer auch schützende Darmbakterien, die 80% des Immunsystems ausmachen. Besonders gefährdet sind alte Menschen, die dadurch langanhaltende Durchfälle erleiden.
  • jeder Infekt, ohne Antibiotika durchlebt, stärkt das Immunsystem für die nächste Erregerattacke.
  • Verkürzt man selber die Antibiotikaeinnahmezeit, kann es zu Rückfällen kommen und dann wirken sie nicht mehr.
  • Alkohol beeinflusst die Antibiotikawirkung. Milchprodukte hemmen ihre Aufnahme und die Haut reagiert sensibler auf UV-Strahlung.
  • Antibiotikaresistenz ist die Unempfindsamkeit vom Wirkstoff gegen Erreger, da diese sich den Antibiotika durch Veränderung angepasst haben, weshalb sie wirkungslos werden. Das Problem nimmt weltweit zu!
  • Durch Antibiotikaeinsatz kann eine Laktoseintoleranz entstehen, die aber nach Tagen oder einigen Wochen alleine ausheilt.
  • Die Hormonaufnahme im Darm wird durch Antibiotika gestört, da die Leber mit dem Abbau des Antibiotikums beschäftigt ist und die Hormone nicht ausreichend verarbeitet werden.

(Quelle: Zeitschrift "Für Sie" 22.9.2016)

Weitere empfohlene Impfungen: Gegen Lungenentzündung (Pneumokokken) und gegen Gürtelrose (Herpes Zoster).